Geschichte der MES

Unsere Schule ist nach dem schwäbischen Ingenieur und Schriftsteller Max Eyth (1836-1909) benannt.
Max Eyth, der über eine Berufsausbildung zum Ingenieurstudium kam, arbeitete u. a. in verschiedenen Ländern Asiens und Afrikas. In seinen Büchern beschäftigt er sich mit dem Verhältnis des Menschen zur Technik. Bekannteste Werke sind seine Autobiographie "Hinter Pflug und Schraubstock" und der Roman "Der Schneider von Ulm".
Die Max-Eyth-Schule ist Nachfolgerin der ehemaligen Jobstschule, der zentralen gewerblichen Berufsschule in Stuttgart, die vorzugsweise industrielle und handwerkliche Berufe schulisch begleitete. Durch das sprunghafte Ansteigen der Schülerzahlen vor allem in den Maschinenbau- und Elektroberufen wuchs in den fünfziger Jahren die Jobstschule zu einer Mammutschule mit über 4000 Schülern an. Deshalb wurde im Jahr 1960 eine Aufteilung in zwei selbständige Schulen beschlossen. Die Max-Eyth-Schule bezog 1962 mit ihren Maschinenbauberufen den Neubau an der Fritz-Elsas-Straße, während die Werner-Siemens-Schule inzwischen ein Zuhause in der Heilbronner Straße hat. Mit 14 Schulräumen im Treffpunkt Rotebühlplatz, die im Jahr 1992 dazu kamen, verfügt die MES heute über eine zusammenhängende Schulanlage in der Stadtmitte, die die äußeren Anforderungen an eine moderne Ausbildung erfüllt. Zur Zeit unterrichten etwa 110 Lehrerinnen und Lehrer 1650 Schülerinnen und Schüler im Teilzeit- und Vollzeitbereich.

Fotografie: Frank Pichler, Frankfurt am Main